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Achtsam zu sein bedeutet mit einer besonderen Form der Aufmerksamkeit alles das wahrzunehmen, was im Hier und Jetzt passiert, ohne zu urteilen und ohne die Dinge anders haben zu wollen. Es bedeutet also nicht, sich in endlosen Gedankenschleifen in der Vergangenheit zu verlieren und auch nicht in der möglicherweise erlösenden Zukunft.

Es bedeutet die Gegenwart so wahrzunehmen, wie sie momentan mit allen ihren Herausforderungen nun mal ist und die Reichhaltigkeit der Wahlmöglichkeiten in ihr zu erkennen, die in ihr verborgen sind. Denn oft sind es lediglich unsere eigenen Gedankenmuster, Fixierungen und Begrenzungen auf der Basis bisheriger Erfahrungen, die es verhindern, die Gegenwart offener, weiter und voller Möglichkeiten zu sehen.

Unter Achtsamkeit versteht man eine offene, neugierige und akzeptierende Haltung gegenüber allem, was gerade passiert, auch wenn das gegenwärtige Geschehen uns einiges abverlangt.

So schafft Achtsamkeit einen Raum zwischen Reiz und Reaktion, den ein Überlebender des Holocaust so beschreibt:

„Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum. In diesem Raum liegt unsere Macht zur Wahl unserer Reaktion. In unserer Reaktion liegen unsere Entwicklung und unsere Freiheit“

Viktor Frankl

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